Joachim Schroetter - Autor!
Mein
Name ist Joachim Schroetter. Ich bin am 30. September 1940 in Danzig-Langfuhr
geboren und lebe heute in Idar-Oberstein. Meine Eltern sind Alfons und
Helene Schroetter; meine Geschwister: Wolfgang, leider schon verstorben,
und meine Schwester Maria.
In Danzig wohnten wir im Eschenweg. Ich erinnere mich an die schöne Kinderzeit in unserer stolzen Stadt. Im Sommer gingen wir in der Ostsee baden, sammelten Bernstein und sahen den Fischern zu. Wir unternahmen ausgedehnte Wanderungen nach Oliva und Brösen. Und spuckten, wie es sich für einen "Mottlauspucker" gehört, in den Fluss. Unsere schöne Backsteinkirche erhob sich majestätisch über die Patrizierhäuser, wie eine Mutter, die ihre Kinder behütet. Es war sehr schön. Und dauerte so lange, bis der Krieg alles zu Nichte machte.
Mutter war im siebten Monat schwanger und wollte das Kind noch in Danzig zur Welt bringen. So mussten wir gezwungenermaßen bis August 1945 in Danzig bleiben und flüchteten dann, unter großen Strapazen, in Richtung Westen. Ende November erreichten wir Mölln, wir waren am Ziel.
Otterndorf war unsere neue Heimat. Ich lebte von 1945 bis 1955 dort und besuchte die Volksschule. 1955 ging ich ins Bergwerk nach Lünen und machte dort meine Berglehre. Ab 1960 bis zu meinem Ausscheiden aus dem Dienst, im Jahre 1997, war ich bei der Bundeswehr.
Während meiner Tätigkeit bei der Bundeswehrverwaltung, von 1976 bis 1997, wurden von mir, in verschiedenen Fachzeitschriften, Fachabhandlungen zu aktuellen Umweltthemen veröffentlicht.
Seit
Beginn des Ruhestands habe ich mich noch intensiver der Schreiberei zugewandt
und habe ein Kinderbuch mit dem Titel "Agenda,
die Umweltfee" geschrieben, das allgemeine Anerkennung fand (siehe Urteil
der Fachwelt).
Mein neues Buch mit dem Titel "Zwischen
Danzig und Niederelbe" ist eine Hommage an meine Mutter.
Es
erzählt von einem Leben voller dramatischer Wechselfälle während
der Kriegszeit, von Mutterliebe und von Aufopferung. Vom Überlebenskampf
in Danzig und von den Wundern die sich ereigneten.
Alle Mütter, alle Danziger und alle Vertriebenen sollten dieses Buch lesen. Aber auch die heranwachsende junge Generation findet hier viele Anregungen für das spätere Leben.
Ferner beschäftige ich mich mit Lyrik, schreibe Kurzgeschichten und besuche gerne die Schulen.
Joachim Schroetter